20 Jahre „Boore“ – Das boorische Jubiläum 2018!

 

2018 hat erst kürzlich begonnen und verspricht jetzt schon zu einem ganz besonderen Jahr für die Kölner Kultband „Boore“ zu werden. 20 Jahre nach der Gründung im Jahr 1998 feiern die Boore dieses Jahr ihr boorisches Jubiläum. Eine lange Bandgeschichte liegt hinter den fünf Musikern und auch im 20. Band-Jahr präsentieren sich die Jungs vom Bauernhof frech und jung, verkörpert durch den Frontsänger Hendrik Brock, begeistern so jedes Publikum und knüpfen an den Erfolg von damals an.

Wie alles begann – „Rut sin de Ruse“

Mit „Rut sin de Ruse“ gelang den Boore im Jahr 2003 der große Durchbruch. In den bundesweiten Media Control Single-Charts konnte sich der Mega-Hit über insgesamt 17 Wochen platzieren und wurde seitdem nicht nur national – sondern auch international z.B. auf der Baleareninsel Mallorca bekannt. In der „Super-Wunsch-Hitparade“ des WDR war die Band 2004 und 2006 mit dem Song jeweils auf Platz 2 hinter Andrea Berg und wurde dafür mit der Verleihung des „Schlagersegel“ ausgezeichnet. Im Jahre 2005 gewann der Titel den „bronzenen Gisberg“ vom SWR und im darauffolgenden Jahr traten die Boore mit „Rut sin de Ruse“ auf den Canstatter Wasen auf.

Kein One-Hit-Wonder

Doch „Rut sin de Ruse“ sollte kein One-Hit-Wonder bleiben. Altbekannte Lieder wie „Danze dun ich nur mit dir“ und ihre Liebeserklärung an ihre Heimatstadt „Bella Colonia“ führten die Boore zum Erfolg und damit an die Medien. Auch im Fernsehen sind die Boore gern gesehene Gäste, etwa bei der Närrischen Hitparade, Klingendes NRW oder der SWR Sendung „Fröhlicher Feierabend“. Aber auch im WDR sind die Boore jährlich zur närrischen Zeit am 11.11. im TV zu sehen.

Bei weit über 200 Auftritten im Kölner Karneval und weiteren Veranstaltungen zählt die Band mittlerweile zu einer der gefragtesten Kölschen Mundart-Gruppen der Region. In den Jahren 2016 und 2017 gewann die Band zwei Mal in Folge die Wahl des „Närrischen Oscars“ in Bonn – die höchste Auszeichnung im Fastelovend – und wurde dadurch zur beliebtesten kölschen Band der Leserschaft gekürt.

Doch die Band ist nicht nur in Köln und dem Rheinland bekannt, denn sowohl auf der Insel Mallorca, als auch im österreichischen Zillertal verstehen es die Boore das Publikum für sich zu gewinnen.

Frischer Wind und Jugendlicher Elan

Seit Hendrik Brock im Mai 2012 der neue Frontsänger der Band wurde, hat die Band viele weitere Fans dazu gewonnen – vor allem spricht er als jüngstes Band-Mitglied auch das jüngere Publikum an. Mit den weiteren Neuzugängen Bernd Hochheimer (Keyboard) und Kurt Schoger (Bass) der letzten Jahre hat sich auch der Musikstil der Boore deutlich gewandelt und weiterentwickelt. Ihr neuster Titel „Tschau mit Au“ verspricht schon 2 Monate nach Veröffentlichung – der Resonanz zu Folge – ein Hit-Kracher zu werden. Der Song läuft im A-Ranking bei Gute-Laune-TV sowie in der täglichen Rotation bei SWR 4 und erhitzt die Stimmung im Publikum, wann immer er gespielt wird.

So ist Mischung zwischen den Gründungsmitgliedern Peter Kellershoff (Schlagzeug) und Karlheinz Lips (Gitarre) und den restlichen Mitgliedern der Bauernhofband perfekt und spiegelt sich in den neuen Songs erfolgsversprechend wider.

Kölsche Seelen in Lederhosen

Die Musiker in ihren markanten Lederhosen und kölscher Seele wollen mehr, als nur den Saal zum Schunkeln bringen. Sie wollen jeden einzelnen Gast mitreißen. Dies gelingt den Boore anhand ihrer Stimmungshits wie z.B. „Was wäre wenn“, „Fastelovend am Strand“ oder „Sha la la“. Die Bühne dient dabei nur als Ausgangspunkt, denn gerne mischen sie sich ins Publikum, suchen den direkten Kontakt und spielen sich so mit ihrer authentischen und unbeschwerten Art immer wieder in die Herzen ihrer Fans.

Die Boore können ein breites Veranstaltungsspektrum bedienen – von der Karnevalsparty in der Session mit mehreren tausend Besuchern bis hin zu kleineren Veranstaltungen jeder Art, passen sich die Musiker dem Publikum an und sorgen bei jedem Auftritt für rheinische Stimmung.

Der Bandname „Boore“ stammt aus dem Kölschen und bedeutet übersetzt die „Bauern“. Auch heute tragen vor allem die Bauern in Österreich und Bayern nach wie vor Lederhosen, die besonders schmutzresistent sind – und genau aus diesem Grund ziert die Mitglieder stets eine Lederhose, die zum Markenzeichen der Band geworden ist.